Die KKS Recklinghausen – Ein Kurzbericht

Selten wurde ich so positiv überrascht, wie während meiner Zeit an der KKS Recklinghausen. Als ich sah, dass ich für mein Praxissemester in Recklinghausen Süd eingeteilt worden war, war ich, gelinde gesagt, wenig erbaut. Besonders vor dem langen Pendeln graute es mir und was „kundige Ruhrpottler“ über Recklinghausen Süd zu erzählen wussten, machte auch nicht wirklich Mut. Doch im Nachhinein würde ich sagen, ich hätte mit keinem Kommilitonen die Schule tauschen wollen.
Was auch immer ich erwartet hatte, es hatte nichts mit dem zu tun, was ich an der KKS vorfand. Das Kollegium arbeitete als großes Team und die berühmt-berüchtigte Einzelkämpfer-Mentalität trat kaum je zum Vorschein. Das machte sich auch im Umgang mit mir als Praxissemesterstudenten bemerkbar. Ich hatte nie den Eindruck, „nur der Praktikant“ zu sein. Auf die Unterstützung seitens meiner Mentoren konnte ich mich immer verlassen und auch vonseiten der anderen Kollegen bekam ich regelmäßig Hilfe, wenn ich sie benötigte.
Doch dieses warme Klima beschränkte sich nicht nur auf das Kollegium. Der Umgang mit den Schülerinnen und Schülern war, wenn auch nicht immer einfach, ausgesprochen freundlich bis herzlich. Auf meine Schüler konnte ich mich wann immer es drauf ankam verlassen.
Ich habe eine Unmenge Erfahrungen sammeln können, die mich und meine Einstellung zum Lehrerberuf weit vorangebracht haben und dafür möchte ich der KKS, sowohl den Lehrkräften als auch den Schülerinnen und Schülern herzlich danken. Am Ende ging das Praxissemester dann doch viel zu schnell vorbei. 

 

Lieben Gruß 

Alexander Bastet