Zum Schuljahresende besuchte die Klasse 7.4 unserer Käthe-Kollwitz-Schule das Westfälische Schulmuseum in Dortmund. Dort erlebten die SchülerInnen wie der Unterricht vor gut hundert Jahren war. Bereits bei der Trennung von Mädchen und Jungen ahnten die SchülerInnen, dass diese Unterrichtsstunde anders werden würde. Morgengebet, Hygienekontrolle und ein militärischer Umgangston waren komplett neue Unterrichtserfahrungen für alle Beteiligten. Die Klasse lernte mit Schiefertafel und Griffel einzelne Sütterlin-Buchstaben zu schreiben und wurde der Reihe nach im Kopfrechnen abgefragt. Wenig Lob, viele strenge Blicke und Ermahnungen und der Hinweis, dass bei vergessenen Hausaufgaben Prügel drohte, ließen erahnen unter welchem Druck SchülerInnen damals lernen mussten. Trotz dieser Erfahrungen hat es unseren SchülerInnen riesigen Spaß gemacht eine solche Erfahrung zu machen. Im Nachhinein sind aber alle froh, dass sie ohne Rohrstock und militärischem Drill aufwachsen und lernen dürfen.

Der Unterrichtsgang erfolgte im Rahmen der Einführung eines eigenen historischen Klassenzimmers an unserer Käthe-Kollwitz-Schule, für das die Klasse 7.4 die Patenschaft übernehmen wird.