8 Nov.

Nach dem Frühstück fuhren wir zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.Wir gingen mit einem Guide durch das berühmte Tor „Arbeit macht frei“ in das Stammlager Auschwitz. Bilder aus Schulbüchern oder Filmen (z.B Schindlers Liste)waren auf einmal real. Es schlich sich ein bedrückendes Gefühl bei uns ein.Wir gingen den Rundgang, wir sahen in den verschiedenen Blöcken die Auschwitz Bilder mit den Opfern.Unfassbar wurde es, als wir Unmengen von Haaren (Pinselproduktion),Koffer mit Namen, Tausende von Schuhen, Brillen und vieles mehr.Wir wurden fassungslos und unendlich traurig. Als wir dann noch in den Todesblock gingen und sahen, an welchen Orten die Opfer gequält worden sind und auch erschossen wurden (man sah noch Einschusslöcher) bekamen wir ein großes Unwohlsein.Ziemlich nachdenklich fuhren wir dann nach Auschwitz-Birkenau. Dort kamen die Züge an, und die Juden, sinti Roma......wurden entweder nach der Ankunft sofort in die Gaskammer geschickt oder bis zu 500 Menschen in Holzbaracken wie Tiere gesteckt.100,000 Menschen, also fast ganz Recklinghausen befanden sich im Lager. 1,1-1,5 Millionen Menschen wurden dort ermordet. Für uns war der Besuch eine Lehre fürs Leben, und wenn in der Schule ein Mitschüler dumme Sprüche abgibt, sollte er dorthin fahren. Dominik und Emre